Jul 192010
 

Nun ja, die Tauchlust ist aufgrund des gestrigen Tages nicht so groß. Idealziel wäre gewesen am Traunfall Classic zu tauchen (u.a. große Sichtweiten mit über 20 m), das leider wegen dem vergangenen Wetter nicht möglich ist.

Dafür gibt es als Alternative die Scubing-Tour im gleichen Gebiet. Nur wird diese erst mit mehr Teilnehmern durchgeführt. Da noch Interessenten nachkommen werden, heißt es nun wieder etwas warten.

Naja es wird ca. 11:00 Uhr gewesen sein, als wir zu Fuß zur Einstiegsstelle aufgebrochen sind. Was wird benötigt: Maske, Schnorchel, Flossen, Neoprenanzug, Neoprenhandschuhe und Neoprenhaube.

traunfall_classic

Der Einstieg hat es doch in sich. Zuerst muss man einige Stufen und Wege hinunter in Richtung Fluss. Denke dieser ist wohl min. 50 m tiefer gegenüber den Straßen und Wegen links und rechts davon.

Danach muss noch etwas hinunter geklettert werden. Der Abschluss ist jedoch nur über einen Sprung von einer Klippe etwa 4 bis 5 m in das kühle Wasser zu erreichen. Hier haben wir etwa 16 °C Wassertemperatur.

traunfall_classic2

Jeder macht sich nun bereit und richtet die Maske, den Schnorchel und legt die Flossen an. Dann geht es zur Klippe. Die Guides helfen dabei. Einer wartet bereits unten, der andere hält einem bis die richtige Position für den Absprung gefunden wurde.

Zuerst schaut man in die Tiefe und mancher hat wohl ein mulmiges Gefühl. Man nimmt die eine Hand und hält Maske und Schnorchel fest – die andere legt man um den Bauch. Dann einen Schritt vorwärts…

…noch ein Schritt vorwärts…     …noch ein Schritt und dann verliert man in wahrsten Sinne den Boden unter den Füßen und man befindet sich in der Luft. Die Erdanziehung tut ihren Job und befördert einen in Richtung Tiefe. Das Wasser kommt näher – Beine ja schön geschlossen halten und da spürt man den Wasserdruck – ein Platsch ertönt – hoffe vorher wurde Luftvorrat eingeatmet, denn nun ist man unter Wasser – und dank Neopren (der da auch seinen Teil dazu beiträgt) ist man schneller wieder an der Oberfläche als man "schnell" sagen kann.

Erst dann kann das eigentliche Abendteuer: Scuben – "Das dahingleiten über die Stromschnellen, vorbei an Felsen und über den Wasserboden hinweg flitzen" beginnen.

Dazwischen gibt es auch immer wieder ruhige Stellen, bei denen man die Umgebung und vor allem das klare Wasser mit den vielen Fischen: Hechte, Forellen, Äschen und große Barbenschwärme begutachten kann.

scubing_traunfall_classic_small scubing_traunfall_classic_big

Für zwischendurch holen wir uns beim Wasserkraftwerksausgang noch etwas Schwung um noch etwas flinker über das Wasser gleiten zu können. Hier und da kommt der Wasserboden näher mal ist dieser weiter weg – daneben Baumstämme, Felsen – huch ein Fisch und da noch einer…

…nach etwa 3 km ist das ganze dann leider schon wieder vorbei. Nun beginnt der schwierige Teil 🙂 – wir müssen nun wieder hoch. Das geht hier zum Glück über eine zwar steile aber immerhin befestigte Straße. Von dort werden wir dann auch abgeholt und zurück zur Basis gebracht.

Ich kann das nur jedem empfehlen. Man muss dazu weder Taucher sein noch eigene Ausrüstung besitzen. Es geht auch für Kinder – zwar wohl nicht die gleiche Stelle aber es gibt auch andere Touren vor Ort.

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