Sep 302011
 

Am Freitagnachmittag hat WWF und Honda eine gemeinsame Veranstaltung im ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum in Teesdorf veranstaltet: der WWF Ecodriving Day 2011.

wwf_ecodriving_day_1wwf_ecodriving_day_2

Ab 15:30 Uhr begann die Anmeldung. Ab 16:00 Uhr startete die Veranstaltung mit einem Vortrag durch WWF und Honda Österreich. Beide Vorträge waren durchaus interessant und eher einfacher gestaltet. Hätte mir zwar trotzdem mehr technische Details bzw. genauere Hintergründe gewünscht, aber für die Masse dürfte der gewählte Inhalt besser gewesen sein.

Zum einen ging es um den CO2 Ausstoß, die bereits jetzt bemerkbaren Auswirkungen und somit genügend Gründe warum man diesen senken sollte. Auf der anderen Seite wurde gezeigt was bereits möglich ist und warum es reine Elektrofahrzeuge aktuell noch schwer haben. Damit war die Überleitung dann wunderbar zum Hybridfahrzeug gegeben.

Bereits kurz vor 16:30 Uhr war noch ein recht kurzer Vortrag von ÖAMTC, der sich eher um das weitere Programm drehte:

  1. Testfahrten mit Honda Hybridfahrzeugen
  2. Vortrag: Spritspartipps vom ÖAMTC Experten
  3. WWF Infopoint: Klimaexperten informieren
  4. Honda Infopoint: Experten informieren über Hybridtechnologie
  5. WWF Amazonas-Rätselzelt für Kinder
  6. Green Driver Challenge

Ich selbst war für die Green Driver Challenge angemeldet und habe aber einen eher ungünstigen zugeteilten Termin erhalten. Unter den ersten drei Fahrern bereits gleich nach den Startvortrag musste ich meine Runden drehen.

wwf_green_driver_challange

Eine Einführungsrunde und zwei Runden für die Bewertung. Zwar wurden die Fahrzeuge eingefahren, aber ich denke spätere Fahrer haben trotzdem Vorteile. Ich habe jedenfalls für die Strecke einen Verbrauch von 3,6 Liter pro 100 km bei einer Zeit von 6 Minuten 27 Sekunden erreicht. Gleich vorweg, der beste Verbrauch war 3,0 Liter pro 100 km und der schlechteste 4,1 Liter pro 100 km.

Ich persönlich hatte aber nicht nur mit der abgesteckten Strecke, sondern vielmehr mit dem Fahrzeug zu kämpfen. Die Automatikschaltung, der Hybridmotor und besonders anderes Fahrverhalten haben durchaus einige Auswirkungen. Wie auch immer – dabei sein ist doch alles.

honda_hybrid_testfahrzeuge

Danach habe ich mir gleich alle anderen vorgefunden Fahrzeuge angeschaut.

  • Honda Jazz Hybrid (= gleiche Fahrzeug, wie bei der Bewertung) => ein Kleinwagen
  • Honda Inside Hybrid => ein großes fünftüriges Fahrzeug mit großen Kofferraum
  • Honda CR-Z => ein auf sportlich getrimmtes Fahrzeug
honda_cr-z_cockpit Innenansicht vom Honda CR-Z

In der Mitte die Geschwindigkeitsanzeige und Umdrehungsgeschwindigkeit

Links davon die Anzeige der Hybridbatterie und ob diese geladen wird bzw. das Fahrzeug beim Beschleunigen unterstützt. Darunter wird eine Schaltempfehlung und der gewählte Fahrmodus angezeigt.

Rechts von der Geschwindigkeitsanzeige findet man die Tankanzeige, Kilometerzähler und den Bordcomputer.

Bis auf den Honda CR-Z haben alle ein Automatikgetriebe. Für mich besonders interessiert war das Sportfahrzeug, der über einen Wahlschalter auch während der Fahrt in einem der drei Fahrprogramme gewechselt werden kann: normal, Eco und Sport. Je nach Programm wird vieles anders geregelt: Motor, Lenkung, Verbrauch, etc. – die Auswirkung merkt man sofort.

honda_blaue_anzeigehonda_gruene_anzeige

Alle Fahrzeuge haben dabei eine interessante Beleuchtung eingebaut. Diese leuchtet grün, wenn man sparsam fährt und blau wenn man heftig ins Gaspedal tritt. Damit erhält man direktes Feedback über die eigene Fahrleistung. Ich finde die Idee dahinter nett.

Neben weitere interessante Gespräche über Hybridfahrzeuge, Vorteile und Nachteile für Besitzer und Gefahren für die Feuerwehr gab es noch einen interessanten Vortrag von ÖAMTC Experten über Spritsparen bei allen Fahrzeugen. Einiges war bekannt und manches nicht direkt. Somit für jeden sinnvoll.

 

Die Idee dahinter hat mir prima gefallen und über die Möglichkeit der Teilnahme habe ich mich sehr gefreut. Die Veranstaltung war super von WWF und Honda Österreich geplant und durchgeführt. Selbst an die Verpflegung wurde gedacht. Ich war besonders von den Topfengolatschen angetan.

wwf_ecodriving_day_verpflegung_1wwf_ecodriving_day_verpflegung_2

Leider ist die Hybridtechnologie noch nicht für alle Bereiche einsetzbar. Für mich selbst kommt diese somit nicht in Frage. Unter Kurzstrecke leiden alle Motoren und bei Autobahnen bringt die Hybridtechnologie nichts. Diese ist eher für wechselnde Belastung ideal – also für Stadtverkehr bzw. "Stop & Go". Da wurde mir selbst von Honda ein reiner moderner Benzinmotor empfohlen.

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