Feb 012012
 
  • Betrifft: Produktaktivierung mittels Key Management Service
  • System: Microsoft Windows Vista, Windows 7, Server 2008 x64 und Windows Server 2008 R2 x64
  • Problem: Wie erreiche ich eine automatische Produktaktivierung über einen Key Management Service ohne dass der Computer bzw. Server Mitglied einer Domäne ist?

Hintergrund

Für gewöhnlich wird bei einer Volumenlizenzierung von Microsoft Betriebssystemen ein Key Management Service (=KMS) verwendet. Ab 25 Clients bzw. 5 Server fragen die KMS Clients beim KMS Host nach einer Aktivierung. Bei erfolgreicher Aktivierung sind die Geräte aktiviert und müssen erst wieder nach einer bestimmten Zeit aktiviert werden.

Der Vorteil dieser Aktivierung ist bei automatischen Installationen gegeben. Man spart sich die Eingabe des Produktschlüssels bei jeder Installation und im Nachhinein die Aktivierung. Die Computer bzw. Server sind meist Mitglied einer Domäne der jeweiligen Firma. Daher funktioniert die Suche nach dem KMS Host automatisch und ohne weiterer administrativer Tätigkeit. Lediglich der KMS Host muss einmal eingerichtet und bei Microsoft über eine Internetverbindung freigeschaltet werden.

Ab Microsoft Office 2010 gibt es auch erstmals für Anwendungen diese Art der Aktivierung.

Bei Microsoft Windows Computern, die sich in einer Arbeitsgruppe befinden, ist für gewöhnlich die Nutzung als KMS Client nicht vorgesehen. Manchmal ist dies aber z.B. für Testzwecke in Entwicklungsumgebungen notwendig. Eine automatische Aktivierung passiert aber nicht. Bei der manuellen Aktivierung wird nach einer Lizenznummer gefragt.

 

Behebung

In Wirklichkeit muss ein Computer nicht Mitglied einer Domäne sein. Es wird aber dann einfach der KMS Host nicht gefunden. Wenn man bei diesen Computern, die sich in einer Arbeitsgruppe befinden, den KMS Host manuell einträgt, dann funktioniert auch die automatische Aktivierung.

Dazu gibt es vier Möglichkeiten. Der jeweilge Befehlt muss im Command-Prompt (= „cmd“) mit Administratorenrechte ausgeführt werden.

Variante 1, KMS Host mit kompletter Domänenbezeichnung (=FQDN) angegeben:

cscript \windows\system32\slmgr.vbs /skms *KMS_FQDN*:*Port*

 
Variante 2, KMS Host mit IPv4 Adresse angegeben:

cscript \windows\system32\slmgr.vbs /skms *IPv4Addresse*:*Port*

 
Variante 3, KMS Host mit IPv6 Adresse angegeben:

cscript \windows\system32\slmgr.vbs /skms *IPv6Addresse*:*Port*

 
Variante 4, KMS Host mit NETBIOS Namen angegeben:

cscript \windows\system32\slmgr.vbs /skms *NetbiosName*:*Port*

 
*Port* ist meistens 1688. Ein Beispiel: >>>cscript \windows\system32\slmgr.vbs /skms 192.168.0.1:1688<<<

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