Schon seit mehreren Jahren bin ich auf der Suche nach einem Nachfolger für das Produkt Thecus N3200 gewesen. Es handelt sich hierbei um ein Network Storage System (= NAS) oder auch Netzwerkspeicher. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine oder mehrere Festplatten, die über das Netzwerk von mehreren Computern für die Datenablage genutzt werden. Meistens erfolgt die Verwaltung über eine Weboberfläche. Darüber hinaus sind neben der reinen Datenspeicherung weitere Dienste bzw. Anwendungen auf den Geräten zu finden.
Beim Thecus N3200 war ich mit der Herstellerbetreuung weniger zufrieden. Lediglich eine neue Firmware wurde veröffentlicht. Die wenigen Anwendungen auf dem NAS wurden nicht wirklich weiter entwickelt. Klar war das Gerät damals nicht ein gar so hochpreisiges Produkt, aber etwas mehr wäre durchaus möglich gewesen (z.B. Unterstützung von neueren, größeren Festplatten).
Damit kommen wir nun zum QNAP TS-412 Turbo NAS. Neben der guten Hardware bietet der Hersteller regelmäßige Updates für die Firmware und der enthaltenen Dienste und Anwendungen an. Nebenbei werden Programme aus der Community (= QPKG) unterstützt. Daher bleiben Softwareseitig keine Wünsche offen. Unter den Schmankerl befinden sich Twonky Media Server und Transmission…
=> und vieles mehr: http://www.qnap.com – die Liste der möglichen Anwendungen bzw. Dienste ist fast unendlich lang…
Meine Hauptgründe für das Produkt sind der geringe Energiebedarf mit durchaus hoher Datenübertragung gebündelt mit gutem Support durch QNAP und den Funktionen Active Directory Integration und der USV Unterstützung. Die Unterstützung von iSCSI und der Download Manger ist nur ein zusätzliches Zuckerl. Das erklärt meine Entscheidung für das günstigere Modell, denn mehr RAM wird nur benötigt wenn man wirklich viele Anwendungen bzw. Dienste nutzen möchte.
Abschließend noch einige Leistungsdaten und Informationen zum Energieverbrauch. Gleich vorweg, die Herstellerangaben stimmen in etwa mit meinen Messergebnissen überein.
Schon seit langer Zeit betreibe ich einen eigenen TeamSpeak Server. Gestartet habe ich mit der Version 2 und der reinen internen Nutzung über mehrere Räume hinweg. Vor etwa zwei Jahren war dann der Wechsel auf die noch nicht ganz fertige Version 3. Die finale Version erschien voriges Jahr im August. Damit war mein Server nach mehreren Optimierungen wieder öffentlich erreichbar…
Was ist TeamSpeak eigentlich?
Es handelt sich um eine proprietäre und für die nicht kommerzielle Nutzung kostenfreie Sprachkonferenzsoftware. Damit können Benutzer über jegliches Netzwerk (WAN, LAN) miteinander kommunizieren und in der neuesten Version sogar Daten austauschen.
TeamSpeak ist für die Nutzung als Hintergrundanwendung optimiert und hat eine geringe Prozessorauslastung und niedrige Datentransferraten (damit ideal für das Internet).
Was wird für die Verwendung benötigt?
Für die Benutzung benötigt man den entsprechenden Client. Daneben wird ein Server (wie eben der oben erwähnte) benötigt. Einen Server kann man entweder selbst betreiben oder mieten. Nachdem man sich mit dem Server verbunden hat, kann es mit der Nutzung losgehen.
Natürlich muss der eigenen Client über Mikrofon und Lautsprecher verfügen. Neben Windows, Linux und Mac OS X gibt es seit kürzerer Zeit ebenso eine Version für Apple iOS und Android.
Wie sehen einige technische Daten aus?
Es werden die CodecsCELT und Speex (inkl. Breitband und Ultra-Breitband) von 8 kHz bis 48 kHz bei einer Bitrate von 2,73 KiB/s bis zu 7,57 KiB/s unterstützt. Die Kommunikation kann komplett verschlüsselt stattfinden.
Darüber hinaus sind erweiterte Filter gegen Störgeräusche, Echo und für bessere Mikrofon Qualität integriert. Ein besonderes Feature ist weiteres die mögliche 3D-Audio Aufbereitung. Damit können verschiedene Personen virtuelle Standorte z.B. bei einer Konferenz zugeordnet werden. In einigen Fällen funktioniert dies ebenso automatisch.
…und der aktuelle Status ist ab sofort über die neue BlackSeals.net TeamSpeak Webseite ersichtlich. Das ist aber noch nicht alles. Ich habe bemerkt, dass so manche Funktionen unklar sind. Daher werde ich u.a. zur Installation, über die Identitäten und anlegen von Favoriten Videos erstellen. Die Vorbereitungen und erste Testläufe wurden abgeschlossen. Bei Bedarf können womöglich weitere Themenpunkte folgen.
Übrigens jeder ist recht herzlich Willkommen auf dem BlackSeals TeamSpeak Server – Gäste haben aber eingeschränkte Rechte. Erst als Benutzer gibt es höhere Qualität, Verschlüsselung und Datenaustausch. Zukünftig wird dies aber nicht mehr jeder leichtfertig erhalten. Im Moment bin ich aber durchaus noch Großzügig.
Meine Entscheidung wieder eine ergonomische Tastatur zu nutzen hat mich in eine verflixte Situation gebracht. Ich wollte doch vergangene Probleme lösen und nicht weiter mitschleppen. Leider sagt mir keine Gamer-Tastatur zu, jedoch habe ich bereits in einem früheren Beitrag eine interessante Geräteklasse entdeckt: das Gaming-Keyboard.
Logitech G13 Advance Gameboard
Razer Nostromo Expert Gaming Keypad
kleiner Bildschirm, viele Tasten, funktioniert auch ohne zusätzliche Software, sehr teuer
gute Passform, Tasten sehr leicht nur per Gefühl erkennbar, schlechter Treiber, teuer
Es gibt nur wenig Vielfalt, da der Markt recht klein ist. Aber diese zusätzlichen Geräte haben durchaus einen Sinn. Die Handlage ist besser als bei JEDER Tastatur, da beim Spielen für gewöhnlich WASD als Ausgangslage verwendet wird. Dies kann sehr schön bei beiden Geräten abgebildet werden. Darüber hinaus kann jeder Befehl rund um WASD ergänzt werden. Makros und sonstiger Schnickschnack ist kein Problem.
Eigentlich somit ideal für mich, wenn ich doch eine Business Tastatur für bessere und angenehmere Schreibarbeit (ASDF und JKLÖ als Ausgangslage) nutzen möchte. Nachteilig bei beiden ist aber der Preis. Beide sind teuer und unterscheiden sich dabei doch etwas.
Bei einer Handprobe fand ich das Razer Nostromo Expert Gaming Keypad besser und angenehmer. Alle Tasten konnten leicht erreicht werden, erzeugten kein Geräusch und lieferten einen guten Druckpunkt. Die blinde Erkennung der Ausgangslage ist gut gelöst. Nachteilig soll wieder mal der Treiber sein.
Das Logitech G13 Advance Gameboard hat im Vergleich zum vorherigen Gerät immer etwas mehr. Mehr Vielfalt bei der Beleuchtung, einen zusätzlichen Bildschirm, mehr Tasten und großräumigere Handauflage. Trotzdem hat mir bei einer Handprobe das Gerät weniger gefallen. Zu schlecht sind manche Tasten erreichbar. Die blinde Erkennung der Ausgangslage ist schwieriger. Dafür kann man das Gerät komplett ohne Treiber betreiben. Die Programmierung kann nur über das Gerät selbst erfolgen. Dabei können vier Profile abgelegt werden. Schlussendlich kommt noch der kleine Statusbildschirm hinzu.
Hier bin ich definitiv noch komplett unentschlossen…
Aufgrund meiner bisherigen Nutzung von ergonomischen Tastaturen, die besonders beim Schreiben Vorteile in der Handhaltung und -ermüdung bringt, möchte ich weiterhin eine solche nutzen. Da ich aber genauso am Computer spiele und hier Business Tastaturen an sich etwas im Nachteil sind (gleichzeitige drücken von mehreren Tasten) war durchaus eine Gamer-Tastatur in der Überlegung. Der Wechsel meines bislang seit Jahren genutzten Herstellers wäre möglich.
Ich bin dabei an eine Microsoft SideWinder X4 Gaming Keyboard oder Logitech G110 Gaming Keyboard gestoßen, aber ich konnte mich bei einer Handprobe einfach nicht damit anfreunden. Selbst andere Logitech Gamer-Tastaturen sagen mir nicht zu – trotz dem an sich interessanten Konzept mit dem kleinen Bildschirm auf der Tastatur. Fakt ist, es gibt keine ergonomisch geformte Tastatur für Computerspieler. Damit scheiden aller Gamer-Tastaturen aus.
Wenn man ergonomische Tastaturen möchte, dann kommt man nicht um Microsoft herum. An sich kein Problem, denn ich nutze bereits seit langem Geräte von Microsoft Hardware. Bislang gab es bei der Verarbeitung und den Treibern keine Kritik. Damit erhält man folgende Liste:
Comfort Curve Keyboard 2000
Comfort Curve Keyboard 3000
Natural Ergonomic Keyboard 4000
Spritzwassergeschützt
keine verstellbare Höhe
Programmierbare Tasten, Handballenauflage
Die Microsoft Comfort Curve Keyboard 3000 kenne ich bereits und diese liegt leider immer flach auf. Bei den anderen beiden gibt es einen ausklappbaren Steher, der etwas instabil wirkt und keine rutschfeste Auflage ermöglicht. In diesem Fall muss der vordere rutschfeste Bereich reichen. Diesen Steher kenne ich bereits von älteren eingesetzten Tastaturen. An sich passt der schon, wenn man nicht zu stark auf die Tasten haut .
Preislich um die 15 Euro liegen die Comfort Curve Reihe sehr beieinander. Das andere Modell kommt da schon auf etwa 40 Euro.
Ein Nachteil bleibt aber: die Tastaturen sind Business Geräte und unterstützen keine Marko und haben Nachteile beim gleichzeitigen drücken mehrerer Tasten. Die Lösung?
Gedanken habe ich mir bereits gemacht, aber das folgt in einem gesonderten Beitrag. Bei den drei Tastaturen bin ich noch am unentschlossensten. Ich denke, ich werde dies wohl vom Preis abhängig machen. Immerhin fehlt noch ein möglich weiteres Gerät…
Bei der Maus habe ich relativ leichtes Spiel. Es soll eine gut geformte Gamer-Maus für die rechte Hand werden.
Bislang hatte meine Maus neben der linken, mittleren und rechten Maustaste zwei weitere Daumentasten. Dazu kommt ein 4-Wege Rad. Neben dem vertikalen scrollen kann man damit auch horizontal scrollen. Das Mausrad hatte keinen Raster, was besonders bei Excel, Word und natürlich jeden Webbrowser Vorteile bringt. Bei Spielen aber auch teilweise für Anwendungen (AutoCAD) ist es für genauen Wechsel/Zoom weniger ideal. Mich störte der fehlende Raster mehr als der nutzen des horizontalen scrollen.
Damit starte ich meine Suche. Für gewöhnlich hat eine Gamer-Maus ein Rasterrad. Damit sollte die Wahl leichter sein.
teuer, per Funk und Kabel Rasterrad und 4-Wege Rad
geiles Logo, verschiebbare Daumentasten, teuer
BlueTrack-Maus mit 4-Wege Rad, per Funk und laden per Kabel
Insgesamt habe ich vier Modelle gefunden. Bei einer Handprobe und via Testberichte müssen die Mäuse zeigen, was in ihnen steckt.
Zusammengefasst ergibt sich daher folgendes:
Die Logitech G300 Optical Gaming Mouse ist zwar klein, aber bis auf wenige Tasten konnten bei einer Handprobe die meisten Tasten gut erreicht werden. Sie ist robust und äußerst günstig. Daneben gibt es eine zweite Logitech Gaming Mouse, die mein Interesse geweckt hat. Es handelt sich um die G700, die im Prinzip die Daten per Funk überträgt. Alternativ kann man aber das Kabel anlegen um nicht nur den Akku zu laden, sondern ebenso die Befehle an den Computer zu senden. Also im normalen Office-Betrieb einfach per Funk betreiben und beim Spielen an die Leine legen um hohe Leistung der Sensoren zu erhalten. Am meisten gefällt mir jedoch eine geniale Besonderheit: das Mausrad kann über einen Wahlschalter von einem Rasterrad zu einem durchgehenden Mausrad geschaltet werden. Die Form und die Oberfläche hat mir bei einer Handprobe am meisten gefallen. Aber das Ganze hat auch seinen Preis…
…da ist nur noch teurer die Razer Imperator 2012, die es ebenso in einer Battlefield 3 Version gibt. Designtechnisch natürlich genial. Bei einer Handprobe konnte die Form gefallen und wirklich jede Taste konnte ohne Probleme erreicht werden. Das liegt wohl an den verstellbaren Daumentasten, die man je nach Handgröße verschieben kann. Die Hardware soll fantastisch sein – wird die Maus doch seit einigen Jahren stätig weiterentwickelt. Einzig die Treiber sollen Macken haben und Personen, die die Maus öfter abheben und wieder absetzen sollten einen Bogen um die Maus machen. Der feine Sensor scheint damit nicht zurecht zu kommen.
Schlussendlich musste auch bei Microsoft einige Modelle gesucht werden. Hier entdeckte ich lediglich die Microsoft SideWinder X6 Gaming Mouse als möglichen Kandidat. Diese Funkmaus kann nur per Kabel geladen werden. Die Daten werden immer per Funk übertragen. Der Akku soll trotz hoher Leistung lange halten. Vorhanden ist ein 4-Wege Rad und 12 Tasten. Leider konnte ich die Maus nicht bei einer Handprobe näher testen. Die Qualität soll in Ordnung sein. Der Preis liegt im Mittelfeld – da kann man über einigen fehlenden Features hinwegsehen.
Durchaus eine schwere Wahl, aber die Auswahl kann mit der Berücksichtigung und näherer Untersuchung der Treiber und Software durchaus weiter eingeschränkt werden…
Entsprechend dem Artikel Interferenz zwischen Wireless Netzwerken und Funkeingabegeräten bin ich seit Ende Oktober 2011 auf der Suche nach einer Lösung meines Problems mit den Aussetzern der Funktastatur und -maus. Zur Erinnerung: durch mein und den fremden Funknetzwerken gibt es Störungen.
Die meisten alternativen Funklösungen scheiden aus, da diese meist ebenso im 2,4GHz Bereich arbeiten. Damit wurden entsprechende Geräte mit Kabelanschluss gesucht.
Da schon was neues kommen soll, können gleich ältere “Probleme” behoben werden. Bislang hatte ich Produkte für den Business-Bereich. Der Wechsel auf Geräte speziell für Spieler wäre denkbar. Damit würden so einige Benachteiligungen in der Hardware behoben. Klar sind diese nur vereinzelt bemerkbar, aber vorhanden sind diese trotzdem. Dazu einige Punkte: Makro, gleichzeitige drücken von mehreren Tasten, Passform für Spielhaltung, Reaktionsverzögerung, Maus anheben und absetzen…
Ich werden meine Daten zusammenfassen und in drei Bereiche teilen: