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Sep 122010
 

Diese paar englischen Worte werden Webseitenbetreiber durchaus bekannt vorkommen. Meist geht dann der Zugriff auf die eigene Homepage (und auch die Administrationskonsole) nicht mehr.

FĂŒr alle anderen, denen diese Fehlermeldung noch nichts sagt: Speicher am Webserver ist ĂŒberlaufen (= Memory Limit erreicht). Die notwendigen Skripte (z.B. Endung .php) benötigen insgesamt zu viel Speicher und können nicht mehr am Server ausgefĂŒhrt werden um die dynamische Homepage zu erzeugen und an den Besucher weiterzuleiten. Die Anzeige der Homepage bricht nachfolgend mit dieser Fehlermeldung ab. Es erscheint nur der folgende Text:

Fatal error: Allowed memory size of *XYZ* bytes exhausted (tried to allocate *XXX* bytes) in *URL* on line *YYY*
  • *XYZ* = Speichergrenze
  • *XXX* = ĂŒberschrittener Speicherwert
  • *URL* = ausgefĂŒhrte Skript
  • *YYY* = im Skript gerade ausgefĂŒhrte Zeile

Tja, dann fĂ€ngt man durchaus an etwas nervös zu werden. Die Behebung ist je nach eingesetzten CMS nicht immer einfach und auf gleiche Weise möglich – dabei doch recht aus Ă€hnlichem Grund passiert.

Hier auf BlackSeals.net blog wird WordPress verwendet. Dies ist ein recht einfaches und simples Inhaltsverwaltungssystem, primĂ€r gedacht fĂŒr Blog-Seiten. Wird aber aufgrund umfangreicher Weiterentwicklungen auch fĂŒr andere Zwecke genutzt, wie z.B. als FirmenprĂ€sentation im Internet.

Neben der Einfachheit ist auch eine breite Community und die einfache Erweiterbarkeit gegeben. Dabei kann man ohne Programmierkenntnisse das Design oder die Funktionen erweitern. Beispielsweise fehlt einem eine Galerie? Na dann eben ein Plugin installieren, dass dies möglich macht.

Und genau das ist oft auch der Teufelskreis! Immer mehr und mehr passt man die eigenen Homepage nach Geschmack, BedĂŒrfnisse oder Modeerscheinungen an und durch die vielen Erweiterungen die es gibt, werden es immer mehr und mehr und schlussendlich wird soviel zusĂ€tzlicher Speicher benötigt, dass obige Fehlermeldung erscheint.

Dann wieder in die Administrationskonsole zu kommen oder gar die Homepage zum laufen zu bringen, ist dann wieder ein eigenes Kapitel. FĂŒr WordPress habe ich eine gute Anleitung in dem Artikel WordPress: Speicher ĂŒberlaufen, was tun? gefunden. Dort werden alle möglichen Ansatzpunkte sehr gut zusammengefasst.

Nicht immer sind Erweiterungen daran schuld. Ein Upgrade der Kernarchitektur oder ein Serverwechsel (egal ob gleicher oder anderer Provider) auf dem der Webspace liegt, kann ebenso daran Schuld sein. Und hier ist man somit nicht immer der Auslöser. Der Provider braucht nur von 32-Bit auf 64-Bit Server wechseln und schon kommt man in die Situation die Fehlermeldung zu sehen.

Aufgrund meinem eigenen kĂŒrzlich gemachten Bezug zu diesem Thema und der anschließend Recherche und Testreihen bin ich mittlerweile nicht mehr so von WordPress ĂŒberzeugt. Zum einen hat WordPress durchaus Fehler, die Speicherlecks verursachen. Durch die Erweiterungen wird dies je nach Qualifikation der zu WordPress selbst unabhĂ€ngigen Entwickler durchaus verstĂ€rkt. Es gibt zu selben oder Ă€hnlichen Funktionen oft viele, viele Plugins mit unterschiedlicher QualitĂ€t.

Ich bin aber fest davon ĂŒberzeugt ohne einiger Erweiterungen ist WordPress nicht zweckmĂ€ĂŸig in der heutigen Zeit. Klar ist es im Grunde reibungslos verwendbar. Aber es fehlt immer etwas. Sei es Statusinformationen, Anbindung an soziale Netzwerke, Statistikauswertungen, Sicherheitsfunktionen, etc.

 

Ein Mittelweg zwischen gewĂŒnschten und installierten Erweiterungen ist dabei ein guter Ansatzpunkt. Deshalb hat es hier immer wieder kurzfristige VerĂ€nderungen gegeben. Mein Versuch mit Cache-Plugins – also Zwischenspeicher, die die Webseite beschleunigen sollen ist eher ein zweischneidiges Schwert. Speichersystematik wird dabei nicht entschĂ€rft. Eher das Gegenteil wird bewirkt. Durch die Erweiterung wird abermals mehr Speicher benötigt.

Im meinem Fall war durch das Upgrade der Kernarchitektur mehr Speicher notwendig. Die AusfĂŒhrung der Homepage war kein Problem, außer man wollte einen Artikel in PDF ausdrucken. Die Lösung war recht einfach und schnell erledigt. Nach einigen Minuten konnte die Funktion ohne Probleme genutzt werden. Der durchgefĂŒhrte Schritt steht u.a. auch in dem oben verlinkten Artikel.

Nur hat mich das keine Ruhe gelassen und so begann meine lange Recherche, die nach wie vor nicht abgeschlossen ist. Inklusive Cache-Plugin wird aktuell 29,75 MB benötigt. Die Standardgrenze von WordPress liegt bei 32 MB. Die richtige Grenze durch meinen Provider bei 40 MB, das eigentlich ausreichend sein sollte. Viele dĂŒrfen maximal 32 MB oder gar 16 MB nutzen.

Anmerkung: Es gibt auch Provider, die 96 MB zur VerfĂŒgung stellen. Jedoch glaube ich, dass das nicht die Lösung sein kann. Dadurch sind ja weiterfĂŒhrende Nebenwirkungen zu befĂŒrchten.

 

Jedenfalls wird es zukĂŒnftig weitere Recherchen und Testreihen geben. Änderungen am Blog nicht ausgeschlossen


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  4 Antworten zu “Fatal error: Allowed memory size of XYZ bytes exhausted”

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