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Sep 262010
 

Wie die Jahre zuvor, so findet auch heuer wieder die Game City im Wiener Rathaus statt. Unter dem Slogan „Gaming findet Stadt“ wird vor und im RathausgelĂ€nde von Herstellern, HĂ€ndlern, eSportler, Einrichtungen der Stadt Wien und AusbildungsstĂ€tten rund um das Thema Spielen so einiges ausgestellt. Vieles kann dabei gleich selbst ausprobiert werden – hierbei ist einiges auch noch nicht kĂ€uflich erwerblich und zeigt somit kommende Techniken. Der Eintritt ist frei!

gamecity_leitfaden gamecity_eingang

Somit war gestern mein Besuch um Neuerungen an Technik bzw. kommende Spiele selbst auszuprobieren. Vor Ort zu finden ist u.a. der HĂ€ndler DiTech, die nationale Qualifizierung fĂŒr die olympischen Spiele im eSport namens World Cyber Games, die Konsolenhersteller Sony mit Playstation 3 und Microsoft mit Xbox 360. Dann war noch der Entwickler und Publisher Ubisoft mit Nintendo Wii vertreten. Nintendo selbst ist somit nur durch Dritte auf dem GelĂ€nde vertreten. ZusĂ€tzlich gibt es noch eine Fachtagung rund um das Thema Spiele, Politik, Jugendschutz, etc durch F.R.O.G.

Zu beachten ist auch die besondere UnterstĂŒtzung fĂŒr Eltern. Es gibt Hilfestellung fĂŒr Eltern um zu sehen was und WIE die Kinder heute spielen. Auf was aufzupassen ist und wie die Eltern den Zugang kontrollieren können. DarĂŒber hinaus gibt es Tipps fĂŒr die erzieherische Begleitung zu einem gelungenen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen.

 

Persönliche Highlights



Highlight 1: 3D Gaming by DiTech:

ditech_3d_rennsimulation

Der HĂ€ndler DiTech zeigte ein Rennsimulation die mittels 3D Technik ausgegeben wird. Mittels leistungsstarken Computer (besonders die Grafikkarten sind wichtig), 3D Fernseher und 3D Brille wird so ein sehr guter rĂ€umlicher Effekt erzeugt. Bei Nachfrage eines Preises fĂŒr die gesamte Anlage zeigt schnell die Nachteile dieser Technik. Man kommt leicht auf 6000,- Euro



Highlight 2: Ideenreichtum bei SpielstÀnden:

sony_fernseher_an_der_decke sony_dusche_singstar

Bei Sony gibt es neben PlayStation Move (die Antwort auf die Wii) auch Ideenreichtum wie man SpielstĂ€nde aufbauen kann. Da ist ein Bett mit an der Decke montiertem Monitor genauso vertreten, wie die Dusche mit eingebauter Konsole – bekanntlich soll ja jeder unter der Dusche gerne singen. Na warum dann nicht mit Singstar gleich das Können testen



Highlight 3: Microsoft Kinect fĂŒr Xbox 360:

microsoft_xbox360_kinect

Auf den Microsoft StĂ€nden im 1. Stock ist mein persönliches Highlight zu finden. Es wird Microsoft Kinect fĂŒr Xbox 360 vorgestellt. Diese Technologie erzeugt ein komplett neues Spielerlebnis. Es ist kein EingabegerĂ€t mehr notwendig. Jede Art von Bewegung, auch bei mehreren Personen kann erkannt werden. Dabei wird automatisch erkannt ob ein Spieler oder zwei Spieler vorhanden sind.

Und genau damit grenzt sich diese Technik auch von Nintendo Wii oder Sony PlayStation Move ab. Bei beiden ist ein Controller zwingend notwendig um die eigene Bewegung mit dieser kĂŒnstlichen Erweiterung (=Controller) fĂŒr die Konsole wahrnehmbar zu machen.

microsoft_kinect_sensor

Was wird also benötigt? Wie bereits ĂŒblich: Microsoft Xbox 360 Konsole, Fernseher und zusĂ€tzlich den Sensor Kinect. Dazu dann ein passendes Spiel, wie Kinect Adventures oder Kinect Sports.

microsoft_xbox360_kinect_bildMicrosoft_Xbox360_Kinect_person

Beide Spiele sind neben einigen anderen auch zum selbst ausprobieren verfĂŒgbar. Probiert hat Yvonne und ich die beiden genannten. Bei Kinect Sports ist die Reaktion auf die eigene Bewegung etwas verzögert. Bei Kinect Adventures konnte ich dieses Verhalten nicht bemerken. Möglicherweise liegt dies auch an der Spielvariante selbst, da Kinect Sports mehrere Sportarten beinhaltet, aber ich selbst nur Fußball ausprobiert habe. Bowling sah da vielversprechender beim Zuschauen aus. Mein Favorit ist jedoch Kinect Adventures, das wir gleich mehrmals probierten. Vor Ort ist ein Kamerateam anzutreffen, dass bei Zustimmung einem selbst dabei filmt. Daher nachfolgend auch das Video:

Man kommt dabei ganz schön ins Schwitzen und es macht wahnsinnig viel Spaß!

 

Negatives zu den Vorjahren


Im Vergleich zu den letzten Jahren ist das Spielangebot etwas weniger geworden. Viele AusstellungsflÀchen wurden durch Sponsoren beschlagnahmt, wie unter anderem Hutchison Drei Austria, T-Mobile Austria oder Samsung. Klar muss auch sein, aber dann bitte anders aufteilen. Die Möglichkeit wÀre bei ZwischengÀngen wunderbar gegeben.

Die Besucherzahl schwankt etwas. In manchen Bereichen sind wenig Besucher vorzufinden – in anderen herrscht GedrĂ€nge. Ich kann bei einem Tag schlecht beurteilen, ob das Interesse groß ist, jedoch im 1. Stock war in den Vorjahren mehr los. Hoffe auf eine aussagekrĂ€ftige Besucherzahl durch den Veranstalter.

Schuld an der schlechten Besucheraufteilung ist sicher die umstĂ€ndliche und labyrinthartige Anordnung der Bereiche. Damit man in den 1. Stock kommt, muss man zuerst einmal in den Innenhof. Das ist schon mal nicht ganz einfach, da der Vorbereich komplett durchquert werden muss. AbkĂŒrzen ist nicht möglich. WeiterfĂŒhrende TĂŒren wurden gesperrt. Einige vorhandene Treppen im Vorbereich sind ebenso gesperrt.

Des Weiteren stört der Eingang. Warum kann nicht zusĂ€tzlich ein Eingang an der RĂŒckseite des Rathauses sein? WĂŒrde bei Ankunft mit der U-Bahn weiterhelfen. Nein man muss um das ganze GebĂ€ude herum – aber das ist noch eine Kleinigkeit



statt einem schön großen Haupteingang anzubieten, wird dies kĂŒnstlich begrenzt indem man durch ein großes Zelt muss. Nach dem schmalen Durchgang wurden sofort einige Konsolen und Tische aufgestellt, die den Durchfluss stark stören. Dazu kommt noch die BĂŒhne, die zusĂ€tzlich bei der hĂ€ufigen BĂŒhnenshow den Weg durch die Zuschauer weiter blockiert. Nachdem man dann aus dem Zelt ist, kommt erst der eigentliche Eingang zum Rathaus und hier nicht in der Mitte, sondern nur ganz links durch eine SeitentĂŒr.

Die Aufteilung des Catering habe ich im Vorjahr viel besser gefunden. Heuer war dieses vor dem Rathaus rechts neben dem Eingangszelt. GetrĂ€nke gibt es nur hier. Bei Hunger oder Durscht heißt es einen langen Fußmarsch in Kauf nehmen. Da wĂ€re ein zentraler Punkt, wie im Vorjahr mit dem Innenhof besser. Zwar war heuer dort Sony vertreten, aber es wĂ€re weiterhin Platz gewesen. Wegen dem schlechten Wetter an diesem Wochenende wĂ€re fĂŒr die Zukunft eine Überdachung wĂŒnschenswert.

Da heute der letzte Tag fĂŒr die Game City ist, einfach bei vorhandener Zeit vorbeischauen. Seit 10:00 Uhr ist wieder geöffnet. Es zahlt sich fĂŒr Groß und Klein aus – besondere Empfehlung: Microsoft Kinect ausprobieren. Übrigens Bilder sind dazu in der Galerie im Beitrag im Wiener Rathaus- die Game City 2010 zu finden.

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  4 Antworten zu “Zu Besuch auf der Game City 2010”

Kommentare (3) Pingbacks (1)
  1. Hat DiTech diese Rennsimulation selbst produziert? WĂ€re ja witzig wenn sie nun auch unter den Spieleherstellern Fuß fassen wollen.

    • Nun selbst entwickelt wohl eher nicht. Auf alle FĂ€lle in Auftrag gegeben bzw. krĂ€ftig gesponsert, denn ĂŒberall im Spiel waren DiTech Logos ersichtlich. Habe dazu aber nicht nĂ€her nachgefragt.

      Das Spiel habe ich eher als Konzept Demo angesehen, da es in dem Zustand nicht den gewohnten Standard (Grafik, Physik, Inhalt) bietet. Auf der anderen Seite hat es stellenweise auch Vorteile. Beispielsweise bei der Grafik ist der Vorteil, dass es in 3D bei der hohen Auflösung flĂŒssig gelaufen ist. Wenn man hier andere Spiele vergleicht, die eine Hammergrafik bieten und dann auch noch 3D unterstĂŒtzen. Also da dĂŒrfte schnell eine 4 bis 6-fach CPU mit 2-fach GPU ĂŒberfordert sein.

  2. Vermutlich gesponsert oder die Rechner zur VerfĂŒgung gestellt oder dergleichen …
    Sah jedenfalls nicht schlecht aus 🙂

    Game City war heuer ĂŒberhaupt cool, imo um einiges besser als in den Vorjahren bzw. wird eben jedes Jahr besser.

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