Dez 012010
 

Die Heimreise gestaltet sich etwas abenteuerlich. Gut, abgeholt wurden wir bereits kurz nach 16:00 Uhr vom gleichen Fahrer Mike. Zum Flughafen ging es dieses Mal auch recht zügig. Nebenbei im Radio war wieder der Sender London Heart eingestellt. Spielt echt geniale Musik, wenig Werbung und Moderatoren sind gut verständlich.

Am Flughafen London Heathrow angekommen, hieß es Schalter suchen. Wieder wird mit Austrian Airlines geflogen. Der zugehörende Schalter ist bei Lufthansa zu finden. Dort sind elektronische Ticketschalter. Unser erstes Ziel, denn nach meiner Annahme, es ist so wie in Österreich bei der Austrian Airlines, wo man erst zum Schalter gehen darf, nachdem man beim elektronischen Ticketschalter das Ticket hat. Das ganze hat mehr oder weniger überhaupt nicht funktioniert. Obwohl auf Deutsch hatten zwei ein Ticket, zwei andere nur einen komischen Ausdruck. Anmeldung ist aber richtig erfolgt…

Nach einigen herumprobieren war die Entscheidung: Pfeif drauf und ab zum eigentlichen Lufthansa Schalter.

Dort nach etwas warten angekommen und kurzem erklären war die Resonanz: vergesst den blöden elektronischen Schalter – der funktioniert nicht wirklich. Somit erhielt jeder ein neues Ticket :-).

Nach den Sicherheitskontrollen und einer Umfrage an Pensionisten (Oma war ja dabei) ging es endlich in den Duty Free Shop. Ich finde recht klein – gut mit Dubai war ich schon was anderes gewöhnt :D. Unser Flug würde eigentlich erst in zwei Stunden gehen. Das Gate steht noch nicht fest, also genügend Zeit zum shoppen und essen. Meine Empfehlung: das Restaurant giraffe. Habe Fish & Chips gegessen. Lecker und ordentliche Portionen.

Nach einiger Zeit war plötzlich die Öffnung des Gates nach der Abflugzeit. „Äh, da geht was nicht ganz“, so mein erster Gedanke. Naja, da dank Nachrichten eigentlich klar wurde, dass viele Flughäfen wegen Schnellfalls gesperrt wurden, war eigentlich die Verschiebung nicht so ein gutes Zeichen. Immer wieder wurden zahlreiche Flüge abgesagt. Die Angabe „canceled“ kam öfters vor als „go to Gate“ oder „Boarding“. Immer wieder wurden Flüge per Ansprache abgesagt und die Fluggäste gebeten die Koffer abzuholen.

Die Öffnungszeit für unser noch immer unbekanntes Gate war bereits viele Minuten her und noch immer keine Reaktion. Es änderte sich nur der Text in „please wait“. Tja, dass machten wir bereits einige Stunden.

Endlich die Erlösung – das Gate wurde angegeben. Natürlich auf der anderen Seite des Gebäudes (Gehzeit etwa 20 Minuten lt. Tafel), welches wir recht zügig erreichten. Dort vergingen wieder viele Minuten und ich glaub es waren insgesamt etwa knapp zwei Stunden später als geplant als mit dem Boarding begonnen wurde.

Ausgestattet mit Zeitungen ging es ab zum Sitzplatz, verstauen des Gepäcks und festschnallen am eigentlichen Sitz. Leider konnten wir nur hintereinander sitzen. Nebeneinander war nichts mehr frei und das obwohl wir schon mehr als 2 Stunden früher am elektronischen Ticketschalter waren.

Es vergingen wieder einige Minuten bis alle am Platz waren und dann noch Mal unzählige Zeit am Rollfeld (da hatte ich bereits die erste Zeitung ausgelesen) bis wir auf der Startbahn angekommen sind. Übrigens fliegen wir wieder mit einer Boeing 737-800.

Nun ging es endlich in die Luft und ab in Richtung Heimat…

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 Veröffentlicht von am 1. Dezember 2010 um 22:47  Schlagwörter: ,

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