Aug 202012
 

Das Computerspiel Diablo 3 von Blizzard Entertainment ist durchaus häufig in den Medien vertreten. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass es sehr viele Interessenten gibt. Immerhin gibt es mittlerweile über 10 Millionen verkaufte Lizenzen.

diablo3_herr_des_schreckens

Neben anfänglichen Lob von der Presse und wohl auch vielen Fans ist schlussendlich aber doch gravierende Kritik gefolgt. Darunter gab es sogar Fachmagazine, die nachträglich eine Abwertung durchgeführt haben (GameStar: Spielspaß-Inferno). Mit Sicherheit ist die Kritik vielfach berechtigt. Teilweise geht es aber forsch zu Werke und es wird mit schmutzigen Worten herum geworfen. Dies geht dann aber definitiv zu weit.

Unter den Kritiken findet man ebenfalls so Wortlaute, wie Diablo 3 wurde um das Aktionshaus herum gebaut…

…eine sehr belastende Kritik, die man bei Diskussionen nur schwer entkräften kann. Ist doch das Aktionshaus ein essentieller Bestandteil vom gesamten Spiel. Klar man muss es nicht nutzen, jedoch wird man regelrecht dahin geführt, da man immer wieder frustriert am Weiterkommen durch überstarke Gegner scheitert. Und dies nicht erst im letzten bzw. vorletzten Schwierigkeitsgrad.

diablo3_herr_des_schreckens

Diablo 3 hat vier Schwierigkeitsgrade: Normal, Alptraum, Hölle und Inferno. Ab Hölle und speziell Inferno ist es wirklich brutal schwer, wenn man ohne passende Gegenstände spielt. Diese zu finden ist mitunter wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es ist nicht so als würden keine Gegenstände gefunden werden. Meist findet man jedoch nur Gegenstände die bis zu 10 Level unter dem Charakterlevel sind und damit viel zu schwach für die aktuellen Gegner sind. Damit ergeben sich frustrierende Momente…

Ich persönlich empfinde Inferno nicht schlecht weil es brutal schwer ist. Ich finde Inferno schlecht, weil das gesamte Spiel auf diesen Schwierigkeitsgrad herum gebaut wurde und dann etwas unfair bei den Gegenständen ist. Erst ab Stufe 60 (erreicht man für gewöhnlich kurz vor Inferno) kann man in Inferno und exakt  nur hier findet man die letzten Bücher für die Ausbildung vom Schmied und Juwelier. Ebenso erst ab hier können die meisten legendäre Gegenstände gefunden werden (hierzu zählen auch die Set-Gegenstände, die ja besondere legendäre Gegenstände sind).

Beide Sachen hätte man besser machen können. Also besser passende Gegenstände auffindbar machen und bereits in früheren Schwierigkeitsgraden auffindbare legendäre Gegenstände, die man z.B. beim Schmied upgraden kann (ist ja nicht so, als ob es das im Vorgänger nicht gegeben hätte). Apropos Schmied – verstehe bis heute nicht warum dieser zwar Gegenstände speziell für den Helden zusammen schustert, aber dann so gar nicht für den Helden passen…

 

Hoffnungsschimmer am Horizont

Zwar liest man immer wieder, das Blizzard Entertainment als letztes vertrauenswürdige Unternehmen am Spielesektor nun auch regelrecht enttäuscht hat und nun absolut nur mehr "Kuhfänger" am Markt vertreten sind…

…aber es wäre nicht Blizzard Entertainment, wenn man dann nicht doch noch darauf reagieren würde (seit mal ehrlich – verdienen muss jeder seinen Anteil). Seit mehreren Tagen werden Ausblicke auf den Patch 1.04 via offizielle Diablo News geliefert. Darunter interessante Systemänderungen, die die generelle Schwierigkeit ändern oder frustrierende Momente bei Champion-Gegnergruppen minimieren. Daneben folgen Aufwertungen von legendären Gegenständen und eine Überarbeitung bei den verschiedenen Helden, wie den Barbaren, den Dämonenjäger, den Mönch, den Hexendoktor und den Zauberer.

Schlussendlich kommt ein Schmankerl hinzu: Das Paragonsystem

 

Die Vorfreude auf diesen speziellen Patch ist wohl nicht nur bei mir vorhanden. Da hat das Paragonsystem mit Sicherheit noch einen Drauf gesetzt. Damit erhält das Endspiel für viele mehr Motivation. Nach dem Erreichen von Stufe 60 werden nun weiterhin Erfahrungspunkte für das Töten von Monstern gesammelt. Dies zählt aber zu den Paragonstufen, die bei einem Stufenaufstieg neben dem herkömmlichen Charakterwerten auch den Magiefundbonus und Goldfundbonus erhöhen.

 

Ich bin gespannt erste Erfahrungen mit dem geänderten Spiel zu sammeln. Zwar gibt es nach wie vor Besserwisser die ohne ausprobieren wieder alles schlecht reden, jedoch der erste Schritt zur Behebung berechtigter Kritik wurde getan. Das Spiel ist es auf alle Fälle wert – hat es für mich selbst eine sehr geniale Geschichte, die ich weitergeführt haben möchte. Spoiler: Ich möchte Adria nicht ungeschoren davon kommen lassen. Die arme, arme Leah…

 

 

Achja, im Titel steht ja was von DLC. Nun, die Änderungen sind durchaus gravierend, aber speziell das Paragonsystem ist ein neuer Bestandteil. So mancher Publisher hätte sich das als DLC durchaus bezahlen lassen – nur mal so am Rande erwähnt…

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