Mrz 162015
 

Der heutige Tag beginnt um etwa eine Stunde früher als die Letzten. Kurz nach 8:00 Uhr wird ein Mietfahrzeug bestellt und etwas mehr als eine Stunde später sind wir bereits unterwegs in Richtung Norden.

mietfahrzeug

Zuerst geht es durch einen Unterwassertunnel, der an der tiefsten Stelle über 100m unter dem Wasserspiegel hindurchführt. Der Tunnel ist zwar Mautpflichtig, aber erspart 1 Stunde Fahrzeit entlang der Küste. Das erste Ziel ist Akranes. Das Wetter ist Vorort absolut stürmisch. Der zugehörende Regen kommt waagrecht vom Meer in Richtung Langisandur Bucht, wo wir einen kurzen Zwischenstopp machen. Interessanterweise ist das auf den Bildern nicht direkt ersichtlich.

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Nachdem wir fast weggeweht werden geht es weiter zum Boots- und Fischereimuseum, zu dem Islands ältester erhaltener Fischkutter gehört.

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Der Fischkutter hat schon eine gewissen Größe und speziell bei dem Wind gibt es eine entsprechende Angriffsfläche. Jedoch halten wir uns nicht allzulange beim Museum auf, da noch zahlreiche weitere Punkte auf dem Programm stehen. Der nächste Ort ist Borgarnes.

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Nach einem kurzen Stopp bei der Touristeninformation geht es weiter zum Mittagessen im Landnámssetur Islands in Borganes. Hier kann man von der Speisekarte bestellen oder so wie wir ein Mittagsbuffet nehmen, welches dieses Mal aus Gemüsesuppe und aus Gemüse-, Nudeln- und Salatgerichten besteht. Hat sich sehr ausgezahlt und vor allem die Gemüsesuppe ist empfehlenswert.

island_pony

Auf der Fahrt durch den Nordwesten von Island sieht man sehr zahlreich verschiedene große Herden mit Island Ponys. Bin kein direkter Pferde- bzw. Pony-Spezialist, aber ich vermute die exakte Bezeichnung lautet Sable Island Pony oder Islandpferd. Alle Pony/Pferdefreunde bitte im nächsten Absatz weiterlesen… – bei den vielen Herden braucht man sich nicht wundern was später auf den Speisekarten zu finden ist 😉 .

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Ein Grund für den kurzen Zwischenstopp bei der Touristeninformation ist der Deildartunguhver, was eine Einheit von heißen Quellen in Reykholtsdalur von Island ist. Vorort sprudelt das Wasser mit 100°C empor und wird für die Produktion von Strom und Fernwärme genutzt. Laut Informationstafel benötigt das Wasser 24h bis nach Akranes. Dabei kühlt das Wasser etwa 20°C ab und beträgt durchschnittlich 73°C. In Borgarnes beträgt die durchschnittliche Temperatur 77°C, da etwas näher liegend.

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Das letzte und sogleich weiteste Ziel ist heute der Barnafoss. Ein Wasserfall entlang von abgekühlter Lavalandschaft, der in unmittelbarer Nachbarschaft der Hraunfossar und nördlich des Vulkans Ok liegt. Von dort ist vor über 100.000 Jahren die Lava gekommen.

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Nach dieser beeindruckenden Landschaft geht es zurück in Richtung Reykjavik. Auf der langen Strecke wechselt erneut das Wetter mehrfach zwischen Sonnenschein und Schneesturm. Kurz nach 17:15 Uhr sind wir zurück und machen einen Stopp beim Center Hotel Plaza. Dort kann man sich heute und in den nächsten beiden Tagen eine Kleinigkeit abholen.

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Den genauen Grund erkläre ich etwas später – denke mal Donnerstag ist ein guter Zeitpunkt. Danach folgt Abendessen, etwas Zeit für das Verfassen des Artikels und das übliche Ausklingen lassen des Abends…

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  3 Antworten zu “Es geht in den Nordwesten von Island”

Kommentare (3)
  1. Anker gesichtet 😉

    Voll schön dort 🙂 Sehr beeindruckende Landschaft

    ein Island Pony für Yvonne?

    hätte auch gerne eine heiße Quelle im Garten, dann könnte ich im Winter den Gehsteig beheizen 🙂 Hi

  2. Schöne Landschaft. Und auch wenn das Wetter nicht so gut ist, muss man wie immer das beste draus machen. 🙂
    Wer war denn der Fahrer?

  3. Hi,

    urrrrr schöööööööööön.

    Rettet die Ponys.

    Mmmmm passt ein Island Pony im den Koffer rein?
    Nein wahrscheinlich ist der Koffer zu klein… schade dann doch kein Pony…. 🙂

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