Nov 142015
 

Um 9:00 Uhr ist es losgegangen. Erneut per Bus unterwegs ist das Ziel dieses Mal ein Museum zur Geschichte von Ecuador vor allem zum Äquator.

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Interessanterweise gibt es zwei Äquatormarkierungen. Eine um 200m falsche, die dann später korrigiert wurde. Die Führung war beim richtigen Äquator. Besuchen werden wir beide.

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Am richtigen Äquator angekommen wurde von einem eigenen Guide übernommen und schrittweise der Amazonas und die Ureinwohner bzw. Stämme und deren Kultur näher erklärt. Darunter Getränke, Speisen, Jagd und Trophäen (Schrumpfkopf).

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Das Highlight war definitiv der Äquator selbst. Dabei wurde der Sonnenkalender näher gebracht (das ist im Norden – also bei uns – bzw. im Süden die Sonnenuhr) und die für den Äquatorbereich gültige Sonnenuhr.

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Ebenso durften kleine Experimente (Wasserablauf, Erkennung der am Äquator befindlichen Anziehungskräfte) nicht fehlen. Alles im allen sehr interessant. Zum Abschluss gibt es eine traditionelle Tanzführung und die Möglichkeit einen Äquator-Stempel in den Reisepass zu bekommen. Dann war der kurze Wechsel zum falschen Äquator, wo die Anlage aber um einiges größer ist. Wir hatten aber nur wenig Zeit, da es im Bus dann weiter in Richtung Altstadt von Quito und deren Geschichte geht.

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Dazu müssen wir einige Fahrzeit in Kauf nehmen. Dabei merkt man erneut die großen Höhenunterschiede bzw. steilen Straßen, die man ständig rauf und runter fahren muss.

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Nach einiger Fahrzeit sind wir vom Bus ausgestiegen, denn es geht für die nächsten zwei bis drei Stunden per Fuß weiter. Während dieser Zeit wird erneut viel über Quito, Religion, Kultur und den Veränderungen gesprochen. Ebenso über Wirtschaft und den Exportprodukten, wie Erdöl, Tulpen, Bananen, Kaffee und Kakao. Die Tulpen sind erst in den letzten Jahren zum Exportschlager geworden.

 

Über den gesamten Tag hat es nicht einmal geregnet. Wenn man aber die Fotos ansieht, dann sieht man sehr wohl, dass die Wolken mehr geworden sind. Im Schatten mit dem Wind kann es kurzärmlig frisch sein. In der Sonne wäre neben kurzem T-Shirt ebenso eine kurze Hose ausreichend. Aufpassen muss man nur wegen Sonnenbrand – Äquator und das hohe Niveau sind für diesen sehr gut. Das Hotel erreichen wir etwas nach 16:00 Uhr. Der restliche Tag ist frei zur Verfügung. Neben dem Schreiben des Artikels bleibt Zeit für kleine Einkäufe. Um 18:40 Uhr werden wir abgeholt für das Abendessen. Das reservierte und gelobbte "Steak"-Restaurant liegt etwa 15 Minuten entfernt. Alles weitere in einem weiteren Beitrag. Morgen wird es um eine Stunde früher losgehen. Es geht zum Wandern auf etwa 4.000m Höhe.

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  3 Antworten zu “Quito und der Äquator”

Kommentare (2) Pingbacks (1)
  1. voll cool 🙂
    komme aus dem Staunen gar nicht raus 😉

  2. 🙂 interessanter Ausflug

 Antworten

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