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20 Fakten über mich selbst Diesen Artikel drucken

 Kurzlink  Kategorie: Allgemein  Lesezeit: 6 Minuten  Kommentieren
Apr 212018
 

Diese Art Aktion (siehe als Beispiel: 20 Fakten über Steemianer) hatte ich vor einiger Zeit auf Steemit gelesen. Das ist eine Art Medien-Netzwerk, welches von der Grundidee einer Blog-Platform wie Reddit ähnelt. Steemit läuft auf einem dezentralisierten Netzwerk namens Steem. Steem läuft auf einer Blockchain, welches wiederum eine kontinuierlich erweiterbare Datenbank bestehend aus Blöcken ist. Diese Blöcke werden mittels kryptographischem Verfahren miteinander verkettet. Damit soll u.a. Zensur verhindert werden.

 

Seit Februar 2018 beschäftige ich mich aus Interesse näher mit Steemit und fand die Aktion vornehmlich aus der deutschen Community durchaus interessant und lesenswert. Dadurch kann man vielleicht den einen oder anderen besser verstehen. Soweit einmal die Vorgeschichte.

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Damit beginne ich mit den Fakten in chronologischer Reihenfolge:

 

1.) Beginnend mit dem Kinderkarten, primär jedoch ab der Volksschule ergab sich aus dem Nachnamen ein Spitzname, welchen ich jedoch immer als Schimpfwort empfunden habe. Vielleicht auch so angelegt – wer weiß? Damalige Mitschüler hatten das jedoch völlig ignoriert. Erst nach der Hauptschule – also doch viele Zeit später – war dies beginnend mit dem Besuch einer höheren technischen Schule vorbei. Wahrscheinlich auch deshalb, da dort komplett neue Klassenkameraden vorgefunden wurden.

2.) Volkschule und Hauptschule waren auch deshalb keine gute Zeit für mich, da ich warum auch immer viel geärgert, gehänselt und sogar in Schläge verwickelt wurde – nicht nur aus der gleichen Klasse, sondern gemeinsam mit älteren. Das wurde umso stärker als ich (glaub zwischen mit 10) keinen Alkohol trinken und keine Zigarette rauchen wollte. Wobei mir damals schon klar war – besonders beim Alkohol hätte es nicht mit einem Schluck, sondern in (regelmäßigen) Rausch enden sollen…

3.) Ich spiele gerne Computer-Spiele. Darunter viele Aufbau-, Strategie- oder Rollenspiele. Aber auch Simulationen oder Knobelspiele dürfen dabei sein. Dabei hatte ich während der Schulzeit mit einem Spiel die weite Welt entdeckt. Das Spiel wäre nicht wirklich für mein damaliges Alter gewesen. Aber das hatte zum Glück damals noch niemand kontrolliert. Darin hatte ich recht schnell die Onlinerangliste entdeckt – die Einwahl ins (analoge) Internet damals noch gut hörbar 😀 . Dank guter Leistung bin ich recht schnell die Rangliste empor geklettert. Und ich war damals wirklich gut – damit durchaus unter den ersten drei vertreten. Während dieser Zeit hatte ich die Erkenntnis, es gibt unabhängig zu Geschlecht, Herkunft, Religion oder sonstigen Ausgrenzungsmöglichkeiten Communities, wo das alles nicht zählt 😎 .

4.) Ich spiele ebenso gerne Brettspiele. Darunter DKT oder auch mittlerweile zahlreiche Spiele, die ich über Kickstarter mitfinanziert habe. Leider finde ich selten Zeit dafür – wohl auch weil einige Spiele doch Zeit bedürfen.

5.) Ich habe zur Schulzeit (besonders HTBLA) nie am Wochenende für die Schule Hausübungen gemacht oder für Schularbeiten gelernt. Nicht einmal bei der Matura. Notwendige Tätigkeiten wurden unter der Woche erledigt. Das Lernen eigentlich immer parallel dazu getätigt. Damals war die Schule noch von Montag bis Samstag. Ab Samstagnachmittag bis Montagfrüh war das Thema Schule ein Fremdwort.

6.) Ich mochte gerne das Schulfach Mathematik und habe mich dabei recht leicht getan. Generell bei technischen Gegenständen, wie z.B. Mechanik ist mir die Logik bzw. das Verständnis leicht gefallen.

7.) Ich habe nur einmal einen Unterricht geschwänzt. Dies war auf den ersten Blick unlogisch: Mathematik. Der Grund lag an der Schularbeit, die an diesem Tag in Mathematik war. Das Problem war jedoch nicht die Schularbeit, sondern eine kritische Nachprüfung in einem anderen Gegenstand am gleichen Tag vor dem ich voll Angst hatte. Somit hatte ich jede mögliche Zeit dazu genutzt um exakt dafür zu lernen. Also auch die Zeit als die Schularbeit war. Dummerweise bin ich direkt danach zur Schule gekommen, wo jedoch ein Gegenstand (Professor krank) ausgefallen war. Die Vertretung: die Mathematik-Professorin. Nachschreiben musste ich die Schularbeit zu diesem Zeitpunkt nicht. Aber wirklich gut geheißen hat das die Professorin auch nicht. Entsprechend vom Vorzeige-Musterschuler abgefallen, bin ich doch eigentlich extra hart bei der Zeugnis-Endnote abgestraft worden (selbst mit einer 5 wäre eine bessere Note hervorgegangen). Schon wenige Tage danach hätte ich gerne die Situation abändern wollen (also noch vor der Zeugnis-Endnote). Im Nachhinein betrachtet hätte ich normal die Schularbeit schreiben sollen. Rein von den Themen (nach meiner Erinnerung her) hätte ich ohne Probleme eine 3 geschrieben – also komplett ohne Vorbereitung – mit Tendenz zu einer besseren Note. Naja, so ist das halt mit Ängsten und Entscheidungen, die man nicht mehr zurücknehmen kann… 😈

8.) Technik Hui, Sprache Pfui. Große Schwäche ist bei mir in der Sprache zu finden. Witzigerweise war ich in der Sprache Englisch zu Schulzeiten besser als in meiner Muttersprache Deutsch. Aussprache ist zudem nicht eine große Stärke von mir – wohl aber auch wegen fehlender Praxis… – verstehen ist dabei um einiges leichter als selbst in der Fremdsprache zu sprechen. Besonders wenn der technische Bereich verlassen wird.

9.) Ich bin nicht wirklich Redegewand 🙄 . Dadurch kann man sich manchmal schon in eine blöde bzw. ungewollte Situation reden.

10.) Zeitweise denk ich zu viel und zu schnell. Besonders nachteilig wenn der Mund bedeutend langsamer als das Gehirn ist (z.B. die Vorstellung des Gesprächsablaufes) oder abends im Bett wenn die Gedanken durchs Hirn schießen und mich vom Schlafen abhalten.

11.) Ich bin ein sehr geduldiger Mensch.

12.) Zeitweise bin ich kompliziert. Liegt aber oft an zu schnellem Gedankengang und zu langsamen Handeln – zumindest glaub ich das 🙄 .

13.) Ich kann mir elend lange Zahlen/Buchstaben-Kombinationen merken. Also so etwas was andere als komplexe Kennwörter bezeichnen. Ich habe jedoch Schwächen im Merken von Personennamen. Besonders wenn ich dazu kein Bild im Kopf habe.

14.) Ich bin in gewissenerweise Perfektionist und Idealist. Eine komische Kombination, die durch ein eher noch junges Hobby (Kochen) mittlerweile reduziert wurde. Obwohl, das perfekte Steak ist noch nicht aufgegeben. Andere meinen bereits jetzt, es ist schon genial. Naja… 😆

15.) Ich trinke kein Bier (Ausnahme dabei seit einigen Jahren Crabbies – was für die meisten jedoch kein Bier ist). Daher glauben viele nach wie vor, ich trinke überhaupt keinen Alkohol, obwohl ich als Genusstrinker immer mal wieder durchaus mit Alkohol anstoße.

16.) Ich hatte noch nie einen Rausch mit Blackout – also einen Vollabsturz. Ich finde diese Situation grässlich – also wenn man selber nicht mehr aktiv bewusst wahrnimmt. Ich hatte einmal eine Situation im Ausland, wo ich einen Kreislaufzusammenbruch hatte. Nichts ernstes, jedoch die Hitze, die Belastung und die Verpflegung (zum größten Anteil Flüssigkeitsbedarf) unterschätzt. Dabei war ich wenige Minuten bewusstlos. Eine furchtbare Situationen. Wenn ich jetzt denke, manche machen dies wöchentlich im Form von exzessiven Alkoholkonsum – ein Schaudern stellt sich mir am Nacken ein 😯 .

17.) Ich habe nie geraucht. Daher vermute ich, deshalb kann ich Zigarettenrauch überstark empfinden. Das ist umso ärgerlich für mich, wenn ich z.B. in der Früh ins Büro komme und der Metallkübel für die Zigarettenüberreste wurde nicht geschlossen. Selbst Zigarettenstummel vom Vortag rieche ich schon beim Zugehen. Das mag ich überhaupt nicht. Von Rauchern gibt es dafür dann schon mal komplettes Unverständnis. Zeitweise wird mir schon beim ersten Einatmen übel, daher kann es vorkommen, dass ich während der kurzen Zeit an diesem Abschnitt von Vornerein die Luft anhalte 💡 .

18.) In geschlossenen Räumen – meist bei Veranstaltungen – wo auch geraucht wird, kommt irgendwann die Situation wo ich fluchtartig davon muss. Neben Übelkeit fangen irgendwann die Augen an zu brennen und Schwindel stellt sich ein. Zeitweise wird diese Situation von anderen als nachteilig empfunden. Beispielsweise wenn ich bei der Veranstaltung mithelfe. Womöglich weil diese diesen Fakt nicht wissen.

19.) Ich bin begeisterter Taucher und fasziniert von der Unterwasserwelt. Dabei schon zu Beginn als Tauchanfänger die Erkenntnis erlangt: Fressen oder gefressen werden. Jedoch auch die Situation erlebt wo sich Jäger und Gejagter aneinander reihen um geputzt zu werden (Waschstraße für Fische ❗ ). Empfinde Tauchen im Gesamten aber nicht als Erholung, da Vorbereitung und Nachbereitung eher mit Arbeit verbunden sind. Trotzdem nehme ich immer wieder Anstrengungen für den Sport in Kauf um in diese fremde und für Menschen lebensbedrohende Welt einzutauchen.

20.) Vor einigen Jahren habe ich doch eher als Zufall einen kleinen Traum von mir gekauft. Die Rede ist von einem Roadster der Marke Mazda. Der anschließende Urlaub (in einer neuen Community) mit dem Mazda MX5 war zugleich der erholsamste seit Jahren. Dabei ging es unter anderem für mich das erste Mal zur Großglockner Hochalpenstraße. Ich finde die freie Fahrt auf Alpenpässen, kurvigen Waldstrecken oder entlang zwischen Feldern mit dem Roadster (klarerweise mit geöffneten Dach :mrgreen: ) befreiend. Aber auch hier kann es durchaus anstrengend sein, da man doch konzentriert sein sollte.

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  Eine Antwort zu “20 Fakten über mich selbst”

Kommentare (1)
  1. Leider gibt es genug Menschen, die meinen, wenn sie auf Kleinere losgehen, von ihrem erbärmlichen Leben ablenken zu können, aber das wird ihnen nicht gelingen. Es wird auch hinter ihrem Rücken über sie gelästert und getratscht.

    Ich glaube ganz fest daran, dass man nichts machen sollte, was man nicht selber möchte.

    Andere Ärgern, hänseln etc. zeigen nicht von einer guten Kinderstube. Aber ich glaube, sie waren froh, dass sie nicht an deiner Stelle waren und Ruhe gehabt haben von der ganzen Truppe.

    Viel zu schade, das das passiert ist ;( und das ich dich nicht besser beschützen konnte 🙁

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