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Mrz 082020
 

Der Transport von Flughafen via Beiboot dauerte etwa 15 Minuten. Bis dahin war alles kein Problem – noch mehrere Stunden bis zum Abflug. Aber die Erlebnisse am Flughafen Male waren doch eher schauerlich. Das Problem war die Anzahl der Passagiere die zu Ă€hnlichen Flugzeiten mit dem Flugzeug von Male in alle möglichen Richtungen abfliegen. So wartete bereits außerhalb des Flughafen die erste Warteschlange – oder eher Wartechaos. Es erfolgte die Sicherheitskontrolle noch bevor man zum Schalter der Fluglinie – bei uns Qatar Airway – geht.

 

Es sind mehrere TĂŒren und somit dahinter befindliche Sicherheitskontrollstationen vorhanden, aber bei der Masse an Personen ist das einfach zu wenig. Zudem ist mir aufgefallen, dass zeitweise eher planlos von einer Schlange Personen in eine andere TĂŒr vorgelassen wurden. Ich vermute ich Nachhinein, dass wir hier bereits eine Stunde verloren haben. Zudem ist das Warten in einer engen langen und breiten Schlange außerhalb des GebĂ€udes bei den heißen Temperaturen nicht so ideal. Anmerkung: der Bereich ist ĂŒberdacht, aber die paar funktionierenden Deckenventilatoren sind je nach Position in der Warteschlange zeitweise Ok, aber meistens eher nicht – nicht alle kommen damit zurecht.

 

Endlich im Flughafen geht es zum Schalter der Qatar Airway und da verlĂ€uft alles sehr schnell ab – es heißt sogar, man wartet bewusst auf alle FluggĂ€ste – klingt doch beruhigend 🙂 . Genauer ist da bereits der Schalter fĂŒr den nĂ€chsten Fluggast frei. Also man verarbeitet die GepĂ€cksabgabe und Ausstellen des Tickets schneller als Personen durch die Sicherheitskontrolle kommen. Durchaus etwas verstĂ€ndlich, da sich die FluggĂ€ste auf mehrere Fluglinien aufteilen.

qatar_airbus_a320

Damit startete nun die nĂ€chste große HĂŒrde, wo es fast zu eng geworden wĂ€re
 – es folgte die AusreiseformalitĂ€t und da war die Warteschlange bei weiten schlimmer als bei der Sicherheitskontrolle. Hier hatten wir die restliche Zeit durch das Warten vergeudet – genauer sogar ĂŒberschritten 🙁 .

 

Vorteilhaft war zumindest die Tatsache, dass man nun im klimatisierten GebĂ€ude war. Das Ă€rgerliche und in meinem Auge unverstĂ€ndliche ist die Tatsache, dass nicht alle Kontrollstellen geöffnet waren. Es hĂ€tten mindestens vier weitere freie / leere Schalter geöffnet werden können. Es sollte doch dem Flughafen bekannt sein, was fĂŒr Flieger abheben sollen und wieviele Personen hier rein passen. Das es bei einem Schalter langsamer bzw. schneller geht, ist halt so. Aber komisch ist der dubiose Ablauf. Es gibt mehrere eigene Schalter, die entweder nur fĂŒr Personen aus Malediven oder fĂŒr in Malediven arbeitende Menschen gĂŒltig sind. Bei der Masse an Personen waren das definitiv unter 1%. Warum können diese Schalter nicht aushelfen? Hier scheitert klar die Organisation.

ZusĂ€tzlich wurde unser Flug bereits mehrfach durchgerufen – wie war das noch Mal mit dem Warten auf alle Passagiere? Zeit fĂŒr den Flughafenshop blieb sowieso keine mehr. Trotz meiner Gedanken hier etwas zu investieren, scheint der Flughafen daran kein Interesse zu haben. Ich war direkt nach der AusreiseformalitĂ€t durch den Shopbereich zum Flugzeug ĂŒber das Rollfeld geeilt


Mich hatte das dann zum GlĂŒck nicht mehr betroffen, aber von unserer Gruppe (an der falschen Warteschlange 😉 war eine Person noch beim Warten fĂŒr die AusreiseformalitĂ€t als der Flug zum letzten Mal durchgesagt wurde. Bei Nachfrage beim Flughafenpersonal konnte diese Person trotzdem nicht vor. Im Gegenteil, es wurden noch andere Personen vorgelassen – der Grund unbekannt. Ich selbst hatte das Fehlen im Flugzeug ebenso vernommen, da im Flugzeug die Person aufgerufen wurde. Dazu ein Ultimatum mit 5 Minuten. Äh, ich dachte man wartet auf alle FluggĂ€ste? Zudem wurde das Ticket beim Einstieg in das Flugzeug gescannt. Es sollte doch klar sein ob diese Person im Flugzeug ist oder nicht?

Kurz vor den 5 Minuten ist die fehlende Person eingetroffen. Sofort gingen die TĂŒren zu und dann
  – warten auf dem Flugfeld fĂŒr 20 Minuten bis zur Starterlaubnis aufgrund Überlastung 🙄 .

qatar_airbus_a320_letzter_blick

Jetzt bin ich zum GlĂŒck im Airbus A320 der Qatar Airways und kann mit einem letzten Blick auf Malediven verschnaufen. In KĂŒrze folgt die Ausgabe des Mittagsessen. In vier bis fĂŒnf Stunden sind wir fĂŒr die Zwischenlandung in Doha. Dann folgt der nĂ€chste Bericht.

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  2 Antworten zu “Letzter Blick auf Malediven – oder der Horror am Flughafen Male”

Kommentare (2)
  1. Organisation richtig schlimm 😑

  2. da werden sie geholfen 🙂 oder auch nicht 😉

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